Hundesport und Zuchtverein 1926 e.V.

Ihr Ansprechpartner rund um Hundeerziehung und Hundesport

# Wir Bleiben Zu Hause

Hier wollen wir euch jeden Tag eine kleine Übung zeigen, mit der ihr eure Lieblinge zu Hause beschäftigen könnt. 

Bitte beachtet dabei, dass eure Hunde fit genug für die Übung ist, trainiert in kurzen Intervallen und gönnt den Hunden auch mal eine Pause. Kein Hund kann alles auf einmal lernen, also nehmt euch Zeit und habt Geduld.

Viel Spaß beim Ausprobieren und hinterlasst uns gern einen Kommentar im Gästebuch, wenn ihr Fragen oder Wünsche habt. Wir werden versuchen, darauf ein zu gehen...

 

Tag 1

"Peng" / "Schlaf" / "Fall um"

Welchen Namen ein Trick bekommt, ist ganz allein euch überlassen. Neben dem Wortsignal oder anstelle des Wortes ist auch immer ein Handzeichen/eine Bewegung möglich...

 

Die erste Variante ist ein guter Anfang, jedoch speichern Hunde nicht immer ab, was sie tun, wenn sie dem Leckerli folgen.

Versucht es im nächsten Schritt mal, nur mit der Hand zu führen, indem ihr so tut, als ob ein Leckerli drin wäre.

 

Wenn das klappt, kann man ein Wortsignal einführen. Dazu das Wort sagen bevor die Handbewegung gemacht wird.

 

Später kann man dann einfach mal probieren, das Wort zu sagen und mit der Hand ein bis zwei Sekunden zu warten

- wenn der Hund das Wortsignal verknüpft hat, wird er die Bewegung auch ohne die Handbewegung ausführen.

- wenn nicht, dann einfach noch einmal mit der Hand führen.

 

 

 

 

 

  

 

 


Tag 2

Heute gibt es hier zwei Videos mit einer kleinen Auswahl an Tricks.

Wie ihr dem Hund einige davon beibringen könnt, erfahrt ihr in den nächsten Tagen... 

Hinterlasst uns gern einen Kommentar im Gästebuch, wenn euch einer besonders gut gefällt...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tag 3

Heute wollen wir euch das Handtarget erklären. Ziel ist es, dass der Hund auf euer Signal (touch, stups, oder das Hinhalten der Hand..) mit seiner Nase an eure Hand stupst. 

Mit diesem "Trick" kann man viele Tricks beibringen.   

Für dieses Training ist es wichtig, dass ihr zunächst in einer ruhigeren Umgebung seid. So dass euer Hund nicht von Umweltreizen abgelenkt ist und sich ganz auf euch konzentrieren kann.

Zeigt eurem Hund mit etwas Abstand eure Hand (entweder flache Hand, Faust, Pistolenhand etc.). Bewegt sich euer Hund auf die Hand zu, wird er gelobt (Klicker oder Markerwort) und bekommt ein Leckerli. Sollte sich euer Hund nicht zur Hand hinbewegen, könnt ihr eure Hand auch etwas hin und her bewegen oder mit den Fingern wackeln, damit diese interessant wird. Nach ein paar Wiederholungen wird euer Hund die Hand auch tatsächlich berühren und dann müsst ihr kräftig loben. Belohnt den Stups die erste Mal mit einer richtigen „Party“, dann wird euer Hund ganz schnell verstehen, was ihr von ihm wollt. 

Wichtig ist, dass ihr beim 1. Schritt noch kein Signalwort benutzt. Erst wenn euer Hund verstanden hat, er soll mit seiner Nase an eure Hand, bauen wir das Kommando dazu auf.

Wenn euer Hund dann bereits beim Präsentieren der Hand sofort hin läuft und diese berührt, könnt ihr ein Wortsignal hinzufügen z. B. „Touch“, „Stups“. Dieses Signal sollte in dem Moment gesagt werden, bevor der Hund die Hand berührt. So lernt er, dass das Signal mit dem Berühren der Hand einhergeht.

Sollte diese Übung auf kurzer Distanz zuverlässig ausgeführt wird, könnt ihr versuchen die Distanz zu erhöhen oder Umweltreize mit einzubauen. (Training im Garten/Spaziergang).

Viel Spaß damit.

Tag 4

Habt ihr das Handtarget schon geübt? Dann kommt hier jetzt die erste Übung, die ihr mit dem Handtarget sehr gut aufbauen könnt: Slalom durch die Beine.

Dazu beginnt ihr mit eurem Hund links neben euch, macht mit dem rechten Bein einen Schritt nach vorn und bietet dem Hund rechts von euch selbst, d.h. auf der gegenüberliegenden Seite vom Hund aus betrachtet eure Hand an. Der Hund sollte nun durch die Beine laufen und dann eure Hand dort anstupsen.

Wenn das klappt, lobt und belohnt ihn ausgiebig!

Falls es nicht gleich klappt, bietet die Hand näher am Hund an, d.h. schiebt die Hand von rechts durch eure Beine, so dass sie näher am Hund ist. In kleinen Schritten könnt ihr dann immer weiter nach rechts gehen, bis der Hund durch die Beine läuft. Relativ schnell kann man dann auch die zweite Seite (von rechts nach links) ausprobieren und dann mit dem Hund ein paar Schritte gehen, während dieser im Slalom durch die Beine läuft...

Am Anfang lobt und belohnt bitte bei JEDEM Slalom. Wenn es gut klappt, jeden zweiten, dann jeden dritten usw. Zwischendurch aber immer mal die Anzahl wechseln und sowohl rechts also auch links belohnen...

Ein Wortsignal kann man einführen, sobald der Hund zuverlässig durch die Beine zur Hand läuft. Dazu erst das Wort sagen - z.B. "Durch" - dann den Schritt machen und die Hand anbieten.

Viel Spaß!

Tag 5

Heute haben wir an dieser Stelle Intelligenz-/Geschicklichkeitsspiele für euch. 

Damit kann man die Hunde nicht nur eine Zeit lang beschäftigen sondern auch auslasten, denn sie müssen ihren Kopf anstrengen, um die kniffligen Spiele zu lösen...

Neben den gezeigten Spielen, können auch Futterball, Kong, Schnüffelteppich oder selbstgebaute Spiele diesen Zweck erfüllen. Hier ein paar Ideen:

  • Klopapierrollen - Leckerli einfüllen, Öffnungen gut zusammendrücken, so dass die Leckerli nicht gleich herausfallen
  • Küchentücherrolle - abwechselnd mit Zeitung und ein paar Leckerli füllen
  • Stapelchipspackung, Joghurtbecher mit Deckel o.ä. - Löcher (Größe passend zum Leckerli) in die Packung schneiden, so dass die Leckerli durch Rollen nach und nach herausfallen können
  • Schuhkarton + Zeitungspapier - locker zerknülltes Papier im Karton verteilen, Leckerli darin verstecken (gern auch ins Zeitungspapier)
  • altes Handtuch - Leckerli in der Mitte einknoten
  • Plastikflasche (hart, z.B. Cola) - ein paar Leckerli einfüllen und mit Zeitung/Lappen/Korken o.ä. verschließen
    Lasst eurer Phantasie freien Lauf... Und viel Spaß!
     

 

Tag 6

Bei so schönem Wetter zeigen wir euch heute ein paar Trainingsideen aus dem Bereich Spaß-THS für alle Altersklassen. Hier geht es darum, Bewegung und Kopfarbeit zu kombinieren. Ihr könnt aus ganz alltäglichen Dingen eure eigenen Trainingsgeräte bauen. In unserem Video findet ihr hierzu ein paar Anregungen. 

Die Sprünge können ganz variabel in der Größe angepasst werden, je nachdem was ihr als Unterlage für die Latten benutzt (hier lassen sich z.B. auch haushaltsübliche Schüsseln und ein Besenstiel wunderbar nutzen). Nehmt für junge Hunde und auch Senioren bitte nur niedrige Sprünge um die Knochen und Gelenke zu schonen. Aus zwei Eimern und einer breiten Holzlatte könntet ihr zum Beispiel auch einen Steg bauen, über den euer Hund laufen soll. 
Als Untergründe zum Drüberlaufen eignen sich z.B. eine alte Rettungsdecke, Knister- und Luftpolsterfolie oder wie in unserem Beispiel ein großer Müllsack. Für den Slalom eignet sich so ziemlich alles, was man so im Haushalt besitzt. Getränkeflaschen, Gießkannen, Schüsseln, Blumentöpfe... Hier ist eurer Fantasie keine Grenze gesetzt! Wenn ihr zuvor noch keinen Slalom gemacht habt nehmt eher größere Gegenstände, die für euren Hund gut zu erkennen sind.
Bitte bedenkt bei all den Übungen, dass dies eine neue Erfahrung für euch und euren Hund ist. Baut nicht alle Stationen auf einmal auf. Geht langsam in kleinen Schritten voran, Übung für Übung, lasst euch und eurem Hund Zeit, die neuen Aufgaben kennenzulernen. Wenn die einzelnen Stationen klappen könnt ihr diese nach und nach miteinander kombinieren. Wir wünschen euch viel Spaß beim Üben - und schickt uns doch gerne ein Bild von eurem selbstgebauten Parcours!

Tag 7

Heute mal was Süßes und einfaches - Klingeln...

Aufgebaut wird das genauso einfach wie das Handtarget. Die Klingel oder einen vergleichbaren Gegenstand dem Hund hinhalten. Wenn der Hund sich dafür interessiert sofort loben und belohnen. 

Dann die Klingel auf den Boden stellen, und auch zunächst das Interesse belohnen. Dann aber besonders belohnen, wenn der Hund mit der Pfote die Klingel berührt. Alternativ kann man auch direkt Pfote geben abfragen, so dass der Hund die Klingel in unserer Hand berührt, aber das können vielleicht noch nicht alle...

Der Hund wird ziemlich schnell verstehen, dass es immer einen Keks gibt, wenn er klingelt. Wenn das zuverlässig funktioniert, kann man auch ein Wortsignal dazu einführen...

Viel Spaß damit...

 

 

Tag 8

Nach einem entspannten Wochenende wollen wie uns nun wieder den Tricks widmen... Klappt es denn schon mit dem Slalom durch die Beine und dem Handtarget?

Dann könnt ihr eurem Hund nun recht einfach beibringen, um einen Gegenstand zu laufen. Ausgangsposition ist dazu am besten links neben euch. Zusätzlich müsst ihr einen Gegenstand vor euch hinstellen. Der Gegenstand sollte stabil stehen, und von der Größe eurem Hund angepasst sein, also nicht zu klein oder zu leicht sein, so dass der Hund ihn nicht um- bzw. anstoßen kann und sich erschreckt. Zu sperrig, darf er aber auch nicht sein, denn ihr müsst mit dem Arm um den Gegenstand führen.

Also - nutzt das Handtarget und bietet es dem Hund links vom Gegenstand an. Wenn der Hund losläuft, bewegt ihr die Hand um den Gegenstand herum und wieder zu euch. Dabei dürft ihr nicht zu langsam sein, denn wenn der Hund die Hand anstupst, gibt es dafür die Belohnung. Ihr solltet aber auch nicht zu schnell führen, damit euer Hund versteht, dass er hinterher laufen soll. Nach einigen Wiederholungen wird es schon reichen, dem Hund mit der Hand die Richtung zu signalisieren, damit er um den Gegenstand läuft. Jetzt ist es an der Zeit ein Wortsignal zu verknüpfen. Dazu sagt ihr erst das Wort - z.B. "Geh Rum" oder "Außen", dann zeigt ihr die Hand, damit der Hund um den Gegenstand läuft. Erst jetzt sollte man Schritt für Schritt (maximal eine halbe bis ganze Hundelänge pro Schritt) die Entfernung vergrößern. Wenn der Hund das Grundprinzip verstanden hat, könnt ihr ihn um jeden beliebigen Gegenstand schicken...
Viel Spaß damit und lasst uns gern teilhaben an euren Trainingserfolgen!

Tag 9

Bevor wir mit etwas Neuem anfangen heute noch ein schöner Trick, den man mit dem Handtarget gut aufbauen kann - Männchen machen.

Ausgangsposition: Hund sitzt vor euch. Haltet die Hand knapp den Kopf, bzw. über die Nase, also nicht zu weit hinten. Der Hund sollte mit einem kleinen Hüpfer (Vorderpfoten werden leicht vom Boden genommen) an die Hand kommen. Beim Berühren loben und belohnen.

Die Hand in kleinen Schritten weiter nach oben und hinten führen, damit der Hund sich aufrichtet, um die Hand zu berühren. Es ist hierbei besonders wichtig, in kleinen Schritten aufzubauen, da der Hund erstmal die Muskulatur trainieren muss, um diese Position einzunehmen und schließlich zu halten. Wenn der Hund zu sehr mit dem Oberkörper wackelt oder sogar aufsteht, um die Hand zu erreichen, dann ist es noch zu schwer.

Viel Spaß!

Tag 10

Die Grundstellung kann auf zwei verschiedene Weisen erfolgen.

Große, etwas trägere Hunde gehen einfacher hinter dem Mensch vorbei, während agile Hunde sehr gerne direkt die Hinterhand umdrehen und in „einem Hüpfer“ die Grundstellung einnehmen. 

Variante 1:

In jede Hand eine Belohnung nehmen und den Hund hinter dem Körper führen. Wobei die Belohnung der rechten Hand nur zum lenken gedacht ist und die linke Hand dann die eigentliche Bewegung ausführt.

Den Hund mit der linken Hand in die Grundstellung führen und ein Kommando aussprechen in dem Moment wo der Hund die Grundstellung eingenommen hat. Später ist dieses Kommando der Anlass, dass der Hund sich auf den Weg zur Grundstellung macht.

Durch Hochziehen der Hand setzt der Hund sich hin. Man kann nun noch korrigieren mit der Belohnung, damit der Hund auch die korrekte Stellung eingenommen hat, bevor man die Belohnung frei gibt.

Variante 2:

In der linken Hand befindet sich die Belohnung. Mit dem linken Fuß einen Schritt zurückgehen und dann den Hund in einem Bogen links herum einlenken. Während der Hund die Position einnimmt, den linken Fuß wieder neben den rechten stellen und den Hund mit der Belohnung in Stellung bringen.

Auch hier wird die Belohnung nach oben gezogen, damit der Hund sich hin setzt. Im Moment, in dem der Hund die Grundstellung eingenommen hat, kommt das Kommando „Fuß“. Korrigieren bevor man füttert. 

Bei beiden Varianten wird am Anfang für das Einnehmen der Grundstellung gefüttert und später nach mehrmaligem Üben nur noch für die korrekte Ausführung.

Nach einiger Zeit reicht dann das Kommando und der Hund führt den Ablauf selbständig durch. 

Tag 11

Bodentarget

Das Bodentarget dient als Hilfsmittel für den Aufbau verschiedener Tricks. Ganz besonders nützlich ist es für Distanzarbeit. Als Bodentarget eignet sich beispielsweise ein flaches Sitzkissen, ein Platzdeckchen oder auch ein kleines Handtuch. 

Der Aufbau des Bodentargets funktioniert so ähnlich wie beim Handtarget. Zunächst zeigt man dem Hund das Target und belohnt jede Interaktion. Dann legt man das Target auf den Boden und lobt und belohnt, wenn der Hund das Target mit einer Pfote berührt. Indem man die Leckerlis wegwirft, wird ein Spiel draus und der Hund bekommt zugleich eine neue Ausgangsposition.

Ihr dürft gespannt sein, was man alles damit anstellen kann...

Tag 12

Zum Freitag machen wir uns fit fürs Wochenende - mit etwas Gymnastik für die Hunde.

Wenn ihr angefangen habt, das Bodentarget zu üben, wird diese Übung ein leichtes Spiel sein. Zur Einstimmung für den Hund sollte man das zunächst noch ein paar Mal machen.

Dann bietet eurem Hund doch einfach mal was anderes an als den Gegenstand, den ihr als Bodentarget ausgewählt habt. Zum Beispiel ein Balancekissen, wie im Video zu sehen ist, oder Sitz- oder Couchkissen, eine zusammengefaltete Decke - diese Sachen sind weich und deswegen werden die Muskeln ganz anders beansprucht, als auf hartem Boden. Alternativ kann man auch etwas erhöhen - mit einen kleinen Hocker, einem Eimer, oder ein paar Steine, Bretter, ... Dazu braucht der Hund auch wieder einen anderen Bewegungsablauf als für das flache Target. 

Der Aufbau mit dem Bodentarget bietet den ganz großen Vorteil, dass der Hund bei der Bewegung darauf achtet, was sich verändert. D.h. die Gefahr, dass er sich dabei verletzt ist eher gering. Er würde die Bewegung eher nicht ausführen, wenn es ihm nicht geheuer ist. Wenn man mit einem Leckerli lockt, ist das ganz besonders bei solchen Übungen sehr gefährlich, da der Hund ohne Rücksicht auf Verluste an den Keks kommen will!

Auch hier sind eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Bitte achtet aber unbedingt darauf, immer nur ein Kriterium zu verändern, d.h. entweder höher oder wackliger. Außerdem auch in kleinen, an die Größe eures Hundes angepassten Schritten zu verändern, also bitte nicht gleich als erstes den Pezziball ausprobieren! ;) 

Tag 13

"Nein"

Für diese Übung müsst ihr nicht zwingend das Kommando “Nein” benutzten. Es ist jedoch wichtig, dass es für ein Kommando steht, was absolut verboten ist. Was in der Übung als gute geistliche Auslastung dient, kann beim Gassi gehen eine Vergiftung verhindern. “Nein” bedeutet also ein absolutes Tabu.

Im ersten Schritt legt ihr ein Leckerli in eure Hand und schließt diese, sobald der Hund hin möchte, und sagt nein. Lobt und belohnt ihn mit einem Leckerli aus der anderen Hand. Der Hund darf niemals Erfolg haben und an das Leckerli rankommen.

Nach ein paar Wiederholungen werdet ihr schon ganz schnell merken, dass euer Hund darüber nachdenkt und bald nur noch vor der Hand sitzen bleibt und wartet. Sollte euer Hund sitzen/stehen/ liegen bleiben ohne einen Versuch zu starten an das Leckerli ranzukommen, so lobt ihn bitte ganz kräftig und belohnt ihn weiter mit einem Leckerli aus der anderen Hand. 

Die og. Übungen solltet ihr mindestens eine Woche trainieren, bis ihr einen Schritt weitergeht. Im nächsten Schritt legt ihr das Leckerlie etwas 1,5 m weg von eurem Hund und sagt das Kommando, in diesem Fall “Nein“. Der Abstand ist wichtig, da es für den Hund eine neue Herausforderung ist und keinesfalls Frustration aufkommen sollte. Sollte euer Hund versuchen an das Leckerli ran zu kommen, so legt eure Hand über das Leckerli und sagt erneut “Nein”. Baut den Abstand zum Hund immer kürzer auf und irgendwann könnt ihr es bei eurem Hund sogar auf die Pfote legen. Dann könnt ihr auch die Qualität der Leckerli steigern.

Hier noch ein paar Tipps:

Am Anfang ist es wichtig, nicht mit dem Leckerli zu belohnen, welches vorher tabu war. Der Hund im Video ist bereits 12 Jahre alt und das Kommando ist so gefestigt, dass er auch dieses Leckerli nehmen darf.

Bitte brüllt eure Hunde dabei nicht an, sagt es einfach nur bestimmt.

Am Einfachsten ist es, wenn ihre diese Übung auf Augenhöhe mit eurem Hund macht oder euch auf den Boden setzt.

Bitte denkt daran, dass jeder Hund verschieden ist. Manche Hunde verinnerlichen das „Nein“ mit einem derartigen Tabu, dass sie von dem Leckerli weichen und sich weiter zurücksetzen oder wegschauen. Zwingt diese Hunde bitte nicht das Leckerli auf die Pfote zu legen!

Viel Spaß beim Trainieren!



Fortsetzung folgt...